Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Unsere Stadt Kulmbach steht an einem Wendepunkt. Wir alle spüren, daß sich vieles schneller verändert als je zuvor – und daß wir nur dann stark bleiben, wenn wir einander zuhören, einander respektieren und gemeinsam kluge Entscheidungen treffen.
In den kommenden Jahren möchte ich nicht nur für Sie arbeiten, sondern mit Ihnen. Politik darf kein fernes System sein; sie muss unsere Jugendlichen stärken und die Erfahrungen der älteren Generation wertschätzen.
Ich höre zu, bevor ich handle. Ich möchte verbinden, statt trennen. Ich suche Lösungen, wo andere Probleme sehen – und ich verliere auch dort nicht den Blick für das Machbare, wo es schwierig erscheint. Gemeinsam können wir Kulmbach gerechter, nachhaltiger, lebenswerter und sicherer machen.
Nicht Spaltung, sondern Solidarität soll unser Handeln leiten. Gemeinsam können wir Großes erreichen und unsere Stadt gestalten.
Lassen Sie uns diesen Weg verantwortungsbewusst und gemeinsam gehen – für uns, für unser Kulmbach und für die kommenden Generationen.
Ich setze mich ein:
– Für mehr Sicherheit,
– Für finanzielle Stabilität und eine solide Haushaltsplanung,
– Für eine saubere Stadt,
– Für den Erhalt unserer Traditionen,
– Für die Belebung der Innenstadt,
– Für mehr Kommunikation und Bürgerdialog,
– Für Forschung, Hochschule, Aus- und Weiterbildungen sowie die Stärkung unserer Unternehmen,
– Für schnellere Genehmigungen und weniger Bürokratie
Sicherheit. Stärke. Stößlein.
#denkanstößlein
Was mir am Herzen liegt:

Das Zinnfigurenmuseum
Der Name Stößlein steht in Kulmbach seit Jahrzehnten für Kultur und Verantwortung. Mein Großvater Hans Stößlein, „Frankenhans“, war als Stadtschulrat, Kulturreferent und Kreisheimatpfleger maßgeblich für die Erweiterung des Deutschen Zinnfigurenmuseums auf der Plassenburg verantwortlich. Er gründete auch die internationale Zinnfigurenbörse. Dieses Erbe möchte ich fortführen: Ich werde mich dafür einsetzen, daß das Museum in vollem Umfang erhalten bleibt – auf allen drei Etagen, modern vermittelt, aber ohne Verfälschung.

die Plassenburg
Ich werde mich dafür einsetzen, daß die Plassenburg Kulmbach für den Individualverkehr besser erreichbar wird. Über die Buchwaldtrasse wäre die Burg endlich besser und leichter erreichbar, ob mit dem Auto oder dem Rad. Das bringt Besucher auf die Plassenburg und deren Museen. Einige davon werden von der Stadt Kulmbach betrieben. So auch unser wunderschönes Zinnfigurenmuseum: Kein wertloser Zinn, sondern Kulmbacher Kulturgeschichte im Miniaturformat!

Die Innenstadt
Kulmbach ist lebenswert und liebenswert. Geschäfte sollten wieder mit Leuten, Lachen und Leben gefüllt sein. Wer kauft in Zuknuft noch in der Innenstadt ein? Wer wagt eine Neueröffnung? Kann eine "Genussregion" den Tod der Innenstadt verhindern? Wie Sie sehen, ist es mutlifakotriell die Kulmbacher Innenstadt zu beleben - nicht monokausal. Wer in Kulmbach etwas wagt, sollte gewinnen. Wer einkauft etwas erleben. Und wer vermietet nicht verlieren. Unterm Strich muss es sich für alle lohnen: Die Kommune, die Kunden und die Kaufleute.

Der Wohnraum
Eigentum ist eine der Grundlagen der Gesellschaft – geheiligter als die Religion.“ (Gustave Flaubert). Mieten, kaufen oder bauen: Wohnen ist ein Grundbedürfnis – auch in Kulmbach. Fragwürdige Regulierungen strangulieren jedoch Mieter wie Vermieter, nehmen beiden den Handlungsspielraum und verengen den Platz zum Bauen. Gibt es tatsächlich zu wenig Wohnraum? Oder werden Leistungsträger systematisch benachteiligt? Sind die politischen Prioritäten richtig gesetzt – oder brauchen wir einen grundlegenden Sinneswandel? Diese Fragen möchte ich für Kulmbach offen diskutieren.

Der Denkmalschutz
Mein Motto lautet: DenkmalSCHUTZ statt DenkmalSCHMUTZ. Kurzschlussreaktionen wie der Abriss des denkmalgeschützten Güterbahnhofs dürfen sich nicht wiederholen. Beim Denkmalschutz müssen sowohl der gesellschaftliche Konsens als auch der konkrete Kontext berücksichtigt werden. Verbindliche Vorgaben können erhebliche Folgekosten verursachen. Diese dürfen nicht nur einer kleinen Fachöffentlichkeit zugutekommen, sondern müssen einen erkennbaren Mehrwert für alle Kulmbacher schaffen.

Der Haushaltsplan
Ein kommunaler Haushalt kann formal ausgeglichen sein, während Gebäude und Infrastruktur dennoch marode sind. Ich stehe für eine kluge Kameralistik. Finanzmittel müssen in Kulmbach so eingesetzt werden, daß sie sich langfristig auszahlen. Die Förderung von Kunst, Kultur und des Vereinswesens sind für mich unverzichtbar. Ist der Beamtenapparat kein aufgeblähter Wasserkopf, bekommt man vieles unter einen Hut: Durch Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und Folgekostenkalkulationen.

Die Investitionspolitik
Ob Politiker oder Bürger – das Thema der Folge- und Remanenzkosten liegt in unser aller Interesse. Es muss daher ernst genommen und als Chance begriffen werden. Ich setze mich dafür ein, daß besser geplant wird. Auf meiner Agenda stehen innovative Finanzierungsstrategien sowie transparente Strukturen der Verantwortlichkeit. Ich möchte in Kulmbach eine kosteneffiziente, steuerzahlerfreundliche und nachhaltige Investitionspolitik etablieren. Daß Teile der etablierten Kommunalpolitik zu megalomanischen Projekten neigen, zeigen Beispiele wie Uni-Campus, Tangente und ähnliche Vorhaben. Ich stehe für Transparenz, realistische Kostenansätze und konsequente Kostenkontrolle.

Die Förderung
Ich schaffe Anreize für private Investoren. Denkbar sind dabei etwa steuerliche Vergünstigungen oder Fördermöglichkeiten durch die Stadt. Wer private Mittel in öffentliche Infrastruktur investiert, muss der Verlässlichkeit der Steuer- und Rahmenbedingungen vertrauen können. Einer verantwortungsvoll gestalteten Nutzung privatwirtschaftlicher Modelle stehe ich offen gegenüber. Voraussetzung ist jedoch eine sorgfältige Prüfung. Private Partner sollen gefördert, aber auch in die Pflicht genommen werden. Langfristige Folgekosten müssen dabei klar geregelt und dem Verantwortungsbereich privater Unternehmen zugeordnet sein.
Verantwortung
Ich stehe für eine Politik der Verantwortung, des Rechtsstaats und des demokratischen Diskurses. Ich setze mich ausdrücklich gegen jede Form von Radikalismus ein – unabhängig davon, aus welcher politischen, religiösen oder ideologischen Richtung er kommt. Extremismus spaltet die Gesellschaft, gefährdet den sozialen Frieden und untergräbt unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung.
Mein politisches Handeln ist von Dialog, Sachlichkeit und Respekt geprägt. Mein Ziel ist es, Lösungen für die realen Herausforderungen der Bürgerinnen und Bürger zu erarbeiten, ohne Ausgrenzung, ohne Hass und ohne Gewalt. Nur auf der Grundlage demokratischer Werte, klarer Regeln und gegenseitiger Achtung kann unsere Gesellschaft dauerhaft stabil und lebenswert bleiben.

Für unser Kulmbach.
Infos
Impressum
Bernd Stößlein
Oberhacken 5
95326 Kulmbach
E-Mail: bernd.stoesslein@afdbayern.de